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Ralf-Rainer Odenwald

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Ralf Rainer Odenwald in seinem Atelier, 2016

Ralf-Rainer Odenwald (* 16. Dezember 1950 in Pforzheim) ist ein deutscher Maler und Goldschmied.

Leben

Ralf-Rainer Odenwald absolvierte von 1967 bis 1969 eine Goldschmiedelehre, da er den elterlichen Betrieb übernehmen sollte. Dies tat jedoch dann sein Bruder. So konnte Ralf-Rainer Odenwald 1969 ein Studium für Gestaltung in an der Fachhochschule Pforzheim beginnen. Ein Jahr später wechselte er bis 1976 zur Hochschule für bildende Künste Hamburg und studierte bei Gotthard Graubner, Hans Thiemann und Joseph Beuys]und [1]

1986 erhielt er ein Arbeitsstipendium der Stadt Hamburg.

Seit 1977 ist Ralf-Rainer Odenwald freischaffender Künstler in Hamburg und Dithmarschen.

Von 1989 bis 1994 nahm er Lehraufträge für Malerei an den Fachhochschulen für Gestaltung in Darmstadt und Hamburg an. Danach war er in den Jahren 1995, 1998 und 2008 Gastprofessor an der Sommerakademie PENTIMENT, FHG Hamburg.[2]

Odenwalds Arbeiten befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen des In- und Auslandes. Er lebt und arbeitet in Schafstedt (Kreis Dithmarschen).

Werk

Ralf-Rainer Odenwalds Malen beginnt mit der Reduktion der Mittel: Leinwand, Leinöl, Terpentin, Farbpulver, in äußerst sparsamer Materialität verdichteter und destillierter Stoffe, einer mineralistischen Welt.[3]

Auszeichnungen

  • 2011: Kulturpreis der Stadt Meldorf

Filme

  • Filmporträt des NDR-Fernsehen: Eigentlich bin ich ein Gärtner, 1994
  • Beitrag in Kunststreifzüge des NDR-Fernsehen: Unterströmung, 1994

Einzelausstellungen (Auswahl)

  • 1991 LEKTORIUM, Galerie Kammer, Hamburg
  • 1991 Kunstverein Oldenburg
  • 1992 Galerie am Steinweg, Passau
  • 1992 Galerie Brötzinger Art, Pforzheim
  • 1993 CORPUS CALIX Malereiinstallation, Gnadenkirche, Hamburg
  • 1994 HANDZEICHEN, ACC Galerie, Weimar
  • 1995 Galerie Gardy Wichern, Hamburg
  • 1995 Kunstverein Hiddenhausen/Westphalen
  • 1996 Galerie MARZEE, Nijmegen, (NL)
  • 1996 WAHLVERWANDSCHAFTEN, ACC Galerie, Weimar
  • 1996 Galerie Stücker, Kunstverein Brunsbüttel
  • 1997 Hauptabteilung Kultur des NDR Fernsehen, Hamburg
  • 1997 Künstlerhaus Sootbörn e.V.
  • 1998 ARTAQUE, Karlsruhe (mit Andre Tribbensee)
  • 1998 Kunst & Co. Flensburg (K)
  • 1998 Galerie Koch, Hannover (K)
  • 1999 Kunstverein Heide / Holstein (mit S. Kramer)
  • 2000 ÜBERGÄNGE, Galerie Ruth Sachse, Hamburg
  • 2000 Kunst+Kulturverein, Trier
  • 2000 RÄUME, Galerie der Stadt Pforzheim
  • 2001 RÄUME, ACC Galerie, Weimar
  • 2002 Galerie Koch, Hannover
  • 2002 KunstRaum e.V. Drochtersen-Hüll (K)
  • 2003 Dithmarscher Landesmuseum, Meldorf
  • 2003 Kunstverein LBK, Hamburg
  • 2004 Galerie im Reinbeker Schloß, Reinbek
  • 2004 Kulturzentrum Marstall, Schloß Ahrensburg (K)
  • 2005 Kunstverein Ravensburg (mit Julia Bornefeld)
  • 2005 Galerie Renate Kammer, Hamburg
  • 2006 Künstlerhaus Sootbörn e.V. Hamburg (mit Julia Bornefeld)
  • 2006 Atelier 90°, Kiel (mit Julia Bornefeld)
  • 2006 TAGESRAND, Stadtverlies, Kaltern, (Südtirol) (I)
  • 2007 „Welträume“, Schloß vor Husum, Nordfriesisches Landesmuseum, Husum
  • 2007 Galerie Clemens Thimme, Karlsruhe
  • 2008 Kunstforum Unterland, Neumarkt/Bozen, Südtirol (I)
  • 2008 Kunstverein Bellvederesaal, Wiesbaden
  • 2008 Kunsthaus (Lichtenberghaus) Göttingen
  • 2008 Städtische Galerie der Stadt Brixen, Südtirol (I)
  • 2009 Schauraum Schwarzenbergstrasse, Produzentengalerie, Hamburg-Harburg

(K = Katalog)

Kunst im öffentlichen Raum

  • 1995: „Dialog: Wald – Garten“, Wandbilder Ausbildungsgebäude, Berufsförderungswerk, Hamburg
  • 2007: Kunst-Weg-Gais 6 Bildplute zu Oswald von Wolkenstein, Gais, Südtirol, Italien
  • 2008: Künstlerviertel Wiesbaden, 1. Preis (mit Julia Bornefeld)

Publikationen

Weblinks

Nachweise

  1. Katalog Gören, Galerie Renate Kammer, Hamburg 2013, S. 7
  2. Katalog Ralf-Rainer Odenwald, Gören, Verlag Seltmann + Söhne, 2014, Seite 59, ISBN 978-3-942-831-92-5
  3. Reichel, Christop in Handzeichen, ACC Galerie Weimar 1994